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Steppach, die "Stette-am-Bach",
ein historische
Rückblick

Wo der Wiesengrund des 'Reichen Ebrachtals' seine größte Breite erreicht, liegt das seit Jahrzehnten durch seine Viehzucht bekannte Pfarrdorf Steppach. Wie Steppach zu seinem Namen kam, ist unbekannt. Unter den Heimatforschern gibt es zwei Meinungen. Die einen wollen Steppach, das ehedem "Stetebach" genannt wurde, von der "Stätte am Bach" ableiten. Sie meinen, dass links und rechts des Dorfbaches (heute 'Stöckleinsbach' genannt) Wohnstätten lagen. Diese ersten Siedler sollen dann dem Bach den Namen gegeben haben.
Die anderen glauben, der stets ("stete"), also immer fließende, Bach, von den Bewohnern deswegen "Stetebach" genannt, habe der Siedlung an seinen Ufern den Namen gegeben.

Als erster Besitzer oder Grundherr des alten Stetebach wird Graf Ezzilo genannt. Er lebte um 900. bis zur Gründung des Bistums Bamberg 1007, gehörte Steppach zum Bistum Würzburg. Wurde dann von Würzburg gebietsmäßig, aber nicht kirchlich getrennt. 1100 werden die Herren von Stetebach mit Gozwin und Wolfram von Stetebach erstmals in der Geschichte genannt. Wenige Jahre später taucht Wolfram von Stetebach in der Schenkungsurkunde des Klosters Michelsberg in Bamberg 1103 und 1139 als Zeuge auf. Nach Steppach benennt sich ein bambergisches Ministeralgeschlecht, das 1112/23 nachzuweisen ist.

Einwohner 2006: 936

(Quelle: Informationsbroschüre der Gemeinde Pommersfelden, 2006)